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Hier nun eine Geschichte, wie man mal ganz schnell zu einem oder mehreren Vögeln/Wellensittichen kommt ;)))

Es hört sich schon etwas merkwürdig an - Wellensittiche und Norwegische Waldkatzen. Nun ja, ich werde Ihnen gerne erzählen wie es zu dieser seltsamen Verbindung von so unterschiedlichen Tierarten bei mir gekommen ist ;))

Eines schönen sonnigen Tages standen Bekannte vor meiner Tür und fragten an, ob ich nicht ihre Vögel bei mir aufnehmen wolle, ansonsten wüssten sie nicht wohin mit den Tierchen, ich hätte ja genug Platz usw.

Die Frau hatte eine Allergie gegen die Vögel entwickelt und bekam nur noch sehr schwer Luft. Sie hatten die zwei Nymphensitiche in einer selbst gebauten Voliere im Wohnzimmer gehalten und es fiel ihnen sichtlich schwer sich von den Vögeln zu trennen. Ich konnte wieder einmal nicht NEIN sagen.

Einige Stunden später standen sie mit dem Pärchen Rosi & Rudi vor meiner Tür und brachten mir auch alles Nötige für die Beiden mit.

Ich stellte die Voliere auf meine eingezäunte Terrasse und das Spektakel konnte beginnen. Meine Süßen waren ja mehr als begeistert von den neuen Einwohnern in der Villa Fidibus und bestaunten die Neuankömmlinge. Es dauerte aber gar nicht lange und meine Waldkatzen versuchten das Vogelhaus mit wachsender Begeisterung zu stürmen. Ich war nun stundenlang damit beschäftigt den Nymphensittichen ein sicheres Heim zu bauen; Plexiglasscheiben wurden angebracht zum Ärger meiner kätzischen Lieblinge, denn es war nun so gut wie unmöglich den Käfig weiterhin zu erobern.

Mit der Zeit wurden meine Waldkatzen ruhiger und beschränkten sich auf das Beobachten der Vögel. Aber dafür wurden die Nymphensittiche immer lebhafter und veranstalteten einen fast ruhestörenden Radau.

Irgendwann wurde es sogar mir selbst zu viel. Ich überlegte und überlegte, was ich tun könnte um diese Schreihälse etwas leiser zu stellen, aber... mir fiel nichts Passendes ein.

Dann kam mir endlich die zündende Idee: Ich brachte die beiden Schreihälse nach vorheriger Anfrage zu einem mir bekannten Vogelzüchter und vereinbarte mit diesem im Tausch gegen Rudi & Rosi vier Wellensittiche mitzunehmen.

Alle waren nun glücklich, der Züchter hatte ein prächtiges brutwilliges Päärchen und ich hatte nun vier kleinere Ausgaben der Nymphen bekommen in der Hoffnung, dass diese bei mir Zuhause keinen ruhestörenden Lärm mehr verursachen würden.

Es dauerte gar nicht lange und die bunten Federbällchen hatten sich bei mir eingelebt. Zur gleichen Zeit hatte ich auch Katzenbabys und diese schauten den frechen bunten Gesellen mit großer Neugier bei ihrem lustigen Treiben zu.

Ab und zu versuchten noch Ginger und Fritz im Wechsel die Vogelburg zu stürmen, aber den Wellis ist das inzwischen völlig egal und man hat den Eindruck dass sie es sogar noch lustig finden und so hat Katz und Vogel unter einem Dach gemeinsam Spass.

Inzwischen habe ich den Wellensittichen eine schöne große Voliere gekauft worin sie sogar kleinere Strecken fliegen können, was sie auch gerne nutzen.

Ja und Eines ist geblieben, die süßen Wellis entwickeln mitunter eine Lautstärke dass man seinen Gesprächspartner am Telefon kaum versteht - also liebe Anrufer habt Nachsicht mit meinem gefiederten Radautüten ... denn die gebe ich nicht mehr her, denn so manches Mal plaudern sie auch wunderschön.