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Gebärmutterentzündung- Vereiterung - Norwegische Waldkatzen

 

die Pyometra sprich die Gebärmutterentzündung-

Sie ist eine der gefährlichen Erkrankungen der Katze, die Pyometra sprich die Gebärmutterentzündung- Vereiterung. Diese Erkrankung kann jede Katze treffen, die potent ist. Für diese Erkrankung gibt es mehrere Faktoren/Auslöser.

1. Dauerrolligkeit

2. Deckung ohne Befruchtung

3. Pille

4. Deckakt

Bei allen benannten Faktoren kann eine Pyometra entstehen. Gefährlich dabei ist, dass es verschiedene Verlaufsformen gibt. So unterscheidet man zwischen der offenen und der geschlossenen Pyometra.

Die offene Pyometra kündigt sich bei der Katze durch leichten weißgelben Ausfluss (wie bei Abgang des Schleimpropfes vor der Geburt) und sehr häufigem Belecken des Genitalbereiches an. Kommt noch Fieber dazu oder riecht der Ausfluss bereits leicht, dann ist schnelles Handeln gefragt. Im schlimmsten Fall, bei zu später Entdeckung/Behandlung führt diese Erkrankung mit Sicherheit zum Tod der Katze.

Noch heimtückischer ist die geschlossene Pyometra. In diesem Fall ist es meistens so, dass die Katze augenscheinlich erfolgreich gedeckt wurde. Sie nimmt zu und bekommt einen runden Bauch, lässt aber ansonsten die klassischen Anzeichen der Trächtigkeit (die Verfärbung der Zitzen) vermissen. Wird die Katze zusätzlich apathisch und bekommt Temperatur (muss aber nicht sein), dann ist hier allerhöchste Eile geboten, denn bei der geschlossenen Pyometra nistet sich der Eiter in der Gebärmutter ein und tritt nicht aus wie bei offenen Pyometra.

Bei beiden Situationen hilft im Ernstfall nur die vollständige und möglichst schnelle Kastration, was nicht ungefährlich ist, da die Gebärmutter mit den Eierstöcken komplett entfernt werden muss und man hier nur beten kann, dass bisher kein Eiter in die Bauchhöhle der Katze eingedrungen ist.

Daher gilt für alle Katzenliebhaber, ob Züchter oder nicht, gerade in dieser Hinsicht sehr aufmerksam zu sein und die Katze in gewissen zeitlichen Abständen sorgfältig zu kontrollieren.  Bekommt die Katze z. B. die Pille sollte hier generell geschaut werden, denn nicht umsonst ist auf dem Beipackzettel eine hohes Risiko beschrieben wie Gesäugetumore, Gebärmutterentzündung bzw. Vereiterung oder Zysten.

Auch Katzenliebhaber, die ihre nicht kastrierten Katzen ungeschützt in der Gegend laufen lassen, sollten sich dieser Gefahr bewusst sein.

Also, lieber 2 x gucken und bei berechtigtem Verdacht 1 x mehr zum TA gehen als ein Versterben des geliebten Stubentigers zu verschulden.